Mietspiegel für München 2017

Am 20. März 2019 hat der Stadtrat in seiner Vollversammlung den Mietspiegel 2019 als qualifiziert anerkannt. § 558 d BGB bestimmt,

Ҥ 558 d Qualifizierter Mietspiegel

(1) Ein qualifizierter Mietspiegel ist ein Mietspiegel, der nach anerkannten wissenschaft­lichen Grundsätzen erstellt und von der Gemeinde oder von Interessenvertretern der Vermieter und der Mieter anerkannt worden ist.

(2) 1Der qualifizierte Mietspiegel ist im Abstand von zwei Jahren der Marktentwicklung anzupassen. 2Dabei kann eine Stichprobe oder die Entwicklung des vom Statistischen Bundesamt ermittelten Preisindexes für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte in Deutschland zugrunde gelegt werden. 3Nach vier Jahren ist der qualifizierte Mietspiegel neu zu erstellen.

(3) Ist die Vorschrift des Absatzes 2eingehalten, so wird vermutet, dass die im qualifizierten Mietspiegel bezeichneten Entgelte die ortsübliche Vergleichsmiete wiedergeben.”

Ein qualifizierter Mietspiegel gibt die ortsübliche Vergleichsmiete für freifinanzierte Wohnungen wieder. Der Mietspiegel ist kein Beweismittel i. S. d. ZPO; ihm wird jedoch nach § 558 d Abs. 3 BGB die Vermutungswirkung i. S. d. § 292 ZPO zugeschrieben. Existiert in einer Kommune ein qualifizierter Mietspiegel, der nicht älter als zwei Jahre ist, so muss der Vermieter ein Mieterhöhungsverlangen mit diesem Mietspiegel – derzeit Mietspiegel für München 2019 – begründen. Im Hinblick auf etwaige ordnungswidrigkeitsrechtliche Verfahren soll bei Neuvermietungen die Miete maximal 20 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen.

Der Mietspiegel mit einem Berechnungsprogramm und Zugriff auf die Wohnlagenkarte ist im Internet abrufbar. 

Aufgrund der in den §§ 558 ff. Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) getroffenen Regelungen besteht der Anwendungsbereich des Mietspiegels aus dem gesamten nicht preisgebundenen (Miet-) Wohnraum in der Landeshauptstadt München. Nicht zu berücksichtigen sind damit preisgebundener Wohnraum sowie durch behördliche Auflagen mietpreisgebundener Wohnraum.Der Mietspiegel 2019 ist eine Neuerstellung. Die Daten basieren auf einer repräsentativen Zufallsstichprobe aus den Telefonnummern der Münchner Privathaushalte. Jeder Haushalt mit Festnetzanschluss war in der Auswahlgrundlage vertreten. Relevant für die Berechnung des Mietspiegels 2019 waren alle frei finanzierten Wohnungen, für die in den Jahren 2014 bis 2017 entweder ein neuer Mietvertrag abgeschlossen wurde oder sich der Mietpreis eines bestehenden Mietverhältnisses geändert hat. Quelle: muenchen.de

Um Informationen zur wärmetechnischen Beschaffenheit des Hauses zu erhalten, wurde ergänzend zur Mieterbefragung eine Befragung der Vermieterinnen und Vermieter der in die Stichprobe gelangten Wohnungen durchgeführt.

Gerne formuliere ich für Sie ein wirksames Mieterhöhunsverlangen. Seit Inkrafttreten der Mietrechtsreform (1.9.2001) muss dem Mieterhöhungsverlangen, eine Berechnung der Miete nach dem Münchner Mietspiegel – derzeit 2019 – beigefügt werden.
Weiter darf das Wohnraummietverhältnis zwischen den Parteien nicht preisgebunden sein. Es darf keine Staffel- oder Indexmietvereinbarung bestehen. Die Miethöhe muss zwölf Monate gleich geblieben sein. Die Mieterhöhung darf vertraglich nicht ausgeschlossen sein (zum Beispiel bei öffentlich gefördertem Wohnraum). Die Vergleichsmiete (Mietspiegel) darf nicht überschritten sein. 15 Prozent in drei Jahren gelten in München als Kappungsgrenze. Der Vermieter muss das Mieterhöhungsverlangen schriftlich begründen.
Dazu benötige ich noch die nachfolgenden Angaben.

Ich bitte Sie daher, den fragebogen sorgfältig und vollständig auszufüllen, zu unterzeichnen und an mich zurückzuleiten.

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